PM: Umbau der Kreuzung „Kälberstelle“ zum Kreisverkehrsplatz im Raum Tübingen sind abgeschlossen

Minister Hermann: „Der neue Kreisverkehrsplatz wird die Sicherheit spürbar erhöhen“.

2013-11-15_tuebingen-kaelberstelleMit der feierlichen Verkehrsfreigabe ist der Umbau der Kreuzung „Kälberstelle“ zu einem Kreisverkehrsplatz offiziell beendet worden. Verkehrsminister Winfried Hermann äußerte die Hoffnung, dass damit der Unfallschwerpunkt an der Grenze zwischen den Landkreisen Tübingen und Böblingen entschärft werde. „Der neue Kreisverkehrsplatz wird die Sicherheit spürbar erhöhen“, erklärte Minister Hermann am Freitag, 15. November 2013 anlässlich der Verkehrsfreigabe.

Vor dem Umbau war die Kreuzung der B 464/L 1208 seit Jahren ein Unfallschwer-punkt. Der neue und leistungsfähige Kreisverkehr kommt gleichermaßen den Autofahrern und Radfahrern zugute, die diesen Streckenabschnitt nutzen. Gleichzeitig mit diesen Umbauarbeiten wurde auch eine Querungsmöglichkeit für Wanderer und Radfahrer geschaffen.

In Verbindung mit dem Umbau hatte zudem der Landkreis Böblingen die Bundesstraße 464 auf rund 2,3 Kilometer zwischen dem Kreisverkehrsplatz in Richtung Holzgerlingen (Schaichhof) und der Einmündung der Kreisstraße 1058 im Bereich „Weiler Hütte“ saniert. Die Einmündung der Kreisstraße 1058 in die B 464 wurde mit umgebaut und somit entschärft. Auch hier wurde an eine Querungshilfe gedacht.

Der Umbau der „Kälberstelle“ konnte aufgrund der zu geringen Fahrbahnbreiten zeitweise nur unter Vollsperrung der Bundesstraße 464 erfolgen. Durch die Bündelung und Konzentration der Baumaßnahmen auf die Sommerferien hatten sich aber die unvermeidbaren Verkehrsbeeinträchtigungen zeitlich in Grenzen gehalten. Nach rund vier Monaten Bauzeit geht somit eine Leidensgeschichte zu Ende. In die Baumaßnahme wurden rund 2,1 Millionen Euro von Bund und Land investiert, erläuterte der Minister.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur

Tagblatt: Podium in Tübingen plädiert für Regiostadtbahn-Planung

Der Verein Pro Regiostadtbahn lud am Dienstagabend zu einer Podiumsrunde im Landratsamt, auf dem für eine Regiostadtbahn-Planung auf eigenes Risiko plädiert wurde. Mit dabei auch Verkehrsminister Winfried Hermann der in der Runde aussagte, dass „überall im Land, wo solche Systeme auf- und ausgebaut wurden, die Zahl der ÖPNV-Nutzer auf das Zwei- bis Dreifache hoch ging.“

der gesamte Artikel im Tagblatt…

PM Minister Hermann: Radverkehrsinfrastruktur im Regierungsbezirk Tübingen wird weiter verbessert

2013 werden noch sechs Radwegvorhaben an Landesstraßen begonnen

„Dem Regierungspräsidium Tübingen stehen 2013 über 1,1 Mio. Euro für Radwegevorhaben an Landesstraßen zur Verfügung. Landesweit werden wir rund 5 Mio. Euro in die Verbesserung der Radinfrastruktur an Landesstraßen investieren“, so Verkehrsminister Winfried Hermann heute (22.07.2013) in Stuttgart. „Wir setzen damit auch im Bereich der Landesstraßen konsequent unser Ziel der Förderung des Radverkehrs in die Tat um.“

Nachdem in diesem Jahr im Regierungsbezirk Tübingen bereits neue Radwege an der L 391 zwischen Bisingen und Grosselfingen und an der L 1244 zwischen Erbach und Eggingen für den Radverkehr frei gegeben werden konnten, wird das Regierungspräsidium Tübingen dieses Jahr noch an sechs weiteren Landesstraßenabschnitten mit dem Bau von Radwegen beginnen.

Es ist beabsichtigt mit dem Bau der Radwege an der L 275 zwischen Riedlingen und Heudorf, an der L 280 zwischen Mettenberg und Laupertshausen, an der L 283 zwischen Eichen und Günzkofen, an der L 333 zwischen Holzhäusern und Tannau sowie an der L 334 zwischen Argen und Gohren noch dieses Jahr zu beginnen. Die Vorbereitung zum Bau des Radweglückenschlusses an der L 359 in Poltringen ist am Weitesten fortgeschritten, so dass dort das Regierungspräsidium Tübingen bereits jetzt von einem Abschluss der Arbeiten in diesem Jahr ausgeht.

„Das Radfahren ist kostengünstig, energiesparend, umweltfreundlich, gesundheitsfördernd und benötigt wenig Verkehrsflächen. Mit diesen neuen Radwegen werden weitere sichere und direkte Verbindungen für Fahrradfahrer geschaffen. Dies verbesserte die Verkehrssituation für alle Radler gleichermaßen, vom Schüler bis zu Familien mit Kindern und macht so das Radfahren im Regierungsbezirk Tübingen wieder ein Stück attraktiver“, so Minister Hermann.

PM: Umbau der Kreuzung “Kälberstelle“ zwischen Böblingen und Tübingen beginnt am 25. Juli 2013

Minister Hermann und Regierungspräsident Schmalzl: Mit dem neuen Kreisverkehrsplatz wird ein unübersichtlicher Knotenpunkt beseitigt

Am 25. Juli 2013 werden die Bauarbeiten für den Umbau der sogenannten „Kälberstelle“ zwischen Böblingen und Tübingen zu einem Kreisverkehrsplatz beginnen, erklärten der baden-württembergische Minister für Verkehr und Infrastruktur Winfried Hermann und Regierungspräsident Johannes Schmalzl am 12. Juli 2013 in Stuttgart.

Die Kreuzung an der Grenze der beiden Landkreise ist seit Jahren ein Unfallschwerpunkt. Im Zusammenhang mit dem Bau des Kreisverkehrsplatzes werde auch die bisher fehlende Querungsmöglichkeit für Radfahrer geschaffen. Der leistungsfähige Kreisverkehr kommt damit Auto- und Radfahrern, die diese Strecke durch den Schönbuch nutzen, gleichermaßen zugute, betonten der Minister und der Regierungspräsident.

Parallel zum Umbau im Bereich der „Kälberstelle“ führt der Landkreis Böblingen eine Sanierung entlang der Bundesstraße 464 auf rund 2,3 Kilometer zwischen dem künftigen Kreisverkehrsplatz in Richtung Holzgerlingen (Schaichhof) bis hinter die Einmündung der Kreisstraße 1058 im Bereich „Weiler Hütte“ aus. Die Einmündung der Kreisstraße 1058 in die Bundesstraße 464 wird gleichzeitig umgebaut und somit entschärft. Für die Wanderer ist eine Querungshilfe in diesem Bereich vorgesehen. Die Baumaßnahme kostet insgesamt rund 1,6 Millionen Euro.

Aufgrund der geringen Fahrbahnbreiten der Bundesstraße 464 wird der Umbau teilweise unter Vollsperrung erfolgen müssen. Durch die Bündelung und Konzentration der Baumaßnahmen auf die Sommerferien werden sich die Verkehrsbeeinträchtigungen insgesamt jedoch in Grenzen halten. Die Verkehrsteilnehmer werden über die Sperrungen rechtzeitig informiert. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich bis Mitte November dieses Jahres andauern. Bereits jetzt können sich die Verkehrsteilnehmer auch auf der bereits errichteten Bauinformationstafel im Bereich der „Kälberstelle“ über die entsprechenden Bauarbeiten informieren.

GEA: Aufholen beim Straßenbau – Bürger kommen zu Wort

Der Regierungsbezirk Tübingen hat Nachholbedarf im Straßenbau. Jetzt profitiert er von der Neuausrichtung der Straßenbaupolitik des Landes, die Verkehrsminister Winfried Hermann vor 500 interessierten Bürgerinnen und Bürgern vorstellte. Demnach steigt der Anteil der fürs Regierungspräsidium Tübingen zur Verfügung gestellt wird auf bis zu 45% der Gesamtmittel im Jahr 2014.

Der gesamte Artikel beim Reutlinger Generalanzeiger…

PM: Landeskonzept zur Anmeldung von Straßen für den Bundesverkehrswegeplan

Öffentliche Diskussion und Information über den zukünftigen Bundesstraßenbau in der Region Tübingen

Baden-Württemberg setzt bei den Neuanmeldungen für den kommenden Bundesverkehrswegeplan (BVWP) auf fachliche Kriterien und ein Achsenkonzept, doch was bedeutet das genau für Straßenbauprojekte im Regierungsbezirk Tübingen? Um diese und andere Fragen zu beantworten, findet am Donnerstag, 18. April 2013, im Landratsamt Tübingen eine öffentliche Regionalkonferenz statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind.

Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, und Hermann Strampfer, Regierungspräsident Tübingen, werden die Konzeption des Landes für die Anmeldung der Maßnahmen zum BVWP vorstellen und mit den Gästen der Konferenz diskutieren. „Die Diskussion mit den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort ist uns wichtig“, so Hermann. „Transparenz und Effizienz sind die Leitlinien unserer Infrastrukturpolitik.“

Die Regionalkonferenz findet von 18:30 Uhr bis 21:30 Uhr im Landratsamt (Glashalle), Wilhelm – Keil – Straße 50, Tübingen statt. Zusammen mit VertreterInnen der Kommunalen Spitzenverbände, der Industrie und Handelskammern, von Umwelt- und Verkehrsverbänden haben die BürgerInnen die Möglichkeit Ihre Fragen und Anregungen zu artikulieren. Die erste Regionalkonferenz fand vergangene Woche in Karlsruhe statt, Stuttgart und Freiburg folgen in den kommenden Wochen.

Weitere Informationen:

Ausführliche Informationen zum BVWP-Konzept des Bundes, zum Landeskonzept, zu den Priorisierungskriterien und zum Maßnahmenpool finden Sie auf unserer Homepage unter: www.mvi.baden-wuerttemberg.de/servlet/is/115847/

Zum BVWP allgemein

Das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) arbeitet momentan an der Aufstellung eines neuen Bundesverkehrswegeplans (BVWP), der 2015 / 2016 vorliegen und den derzeit geltenden BVWP aus dem Jahr 2003 ablösen soll. Der BVWP enthält alle beabsichtigten Straßen-, Schienen- und Wasserstraßenprojekte des Bundes, für die ein Baubedarf während seiner Laufzeit (in der Regel 15 Jahre) erwartet wird. Er ist zwar das maßgebende Planungsinstrument, jedoch noch kein Finanzierungsplan oder -programm. Der BVWP bildet die Grundlage für den Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Änderung der Ausbaugesetze für Bundesschienenwege und Bundesfernstraßen mit den zugehörigen Bedarfsplänen. Der Bundestag beschließt über die Aufnahme der Projekte des BVWP in die Bedarfspläne der Ausbaugesetze. Nach derzeitigen Planungen soll dieser Prozess im Jahr 2016 abgeschlossen sein. Zur Verwirklichung der Ausbaumaßnahmen nach dem Bedarfsplan stellt das BMVBS Fünfjahrespläne auf.

Die Bundesländer sind aufgefordert, dem BMVBS bis September 2013 Straßenprojekte zu melden.

So baut man Verkehrsinfrastruktur heute

Wenn man BürgerInnen frühzeitig in die Planung mit einbezieht, eröffnen sich neue Perspektiven und man vermeidet Streitphasen während der Bauzeit. Die Planung für die Anschlüsse des kommenden Tübinger Umgehungstunnels mittels eines Bürgerdialogs zeigt, dass es funktioniert.

Bauen mit Bürgern: Abschluss des Bürgerdialogs B27 in Tübingen

Mit einer Informationsveranstaltung endete der „Bürgerdialog B27“ zu den Knotenpunkten „Bläsibad“ und „Tübinger Kreuz“ des Schindhaubasistunnels.

Tübinger Kreuz - Variante Regierungspräsidium
Tübinger Kreuz – Variante Regierungspräsidium

Anlass für den „Bürgerdialog B 27“ waren die Tübinger Kreuz – Variante BürgerInnenEntwürfe des Regierungspräsidiums Tübingen für die Knotenpunkte, mit denen der Schindhaubasistunnel im Süden („Bläsibad“) mit der Hechinger Straße und im Norden („Tübinger Kreuz“) mit der B 28 verknüpft werden soll. Hierfür hatte das Regierungspräsidium einen ersten Entwurf im Frühjahr 2012 dem Tübinger Gemeinderat und im Frühsommer 2012 der Öffentlichkeit vorgestellt.

Der Bürgerdialog wurde seit dem 27. Juni 2012 gemeinsam mit 25 interessierten und zum Teil in verschiedenen Initiativen organisierten Bürgerinnen und Bürgern, dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg, dem Regierungspräsidium Tübingen und der Universitätsstadt Tübingen sowie Vertretern der Industrie und Handelskammer Reutlingen geführt. Hierbei wurde unter der Leitung eines externen Moderators diskutiert, welche Grundsätze der Planung zu Grunde gelegt wurden und ob es Alternativen zu den vorgelegten Entwürfen gibt.

Tübinger Kreuz - Variante BürgerInnen
Tübinger Kreuz – Variante BürgerInnen

Im Rahmen des Bürgerdialogs wurden von Seiten der Bürgerinnen und Bürger sowie der Universitätsstadt Tübingen zwölf Knotenpunktvorschläge für den Südknoten („Bläsibad“) und den Nordknoten („Tübinger Kreuz“) entwickelt und in die Diskussion eingebracht. Dabei spielten unter anderem die Reduzierung des Flächenverbrauchs, der Erhalt zusammenhängender, größerer Freiräume im unmittelbaren Siedlungsbereich, die strukturelle und architektonische Betonung der Stadteingangssituation, die Erschließung und Anbindung benachbarter Stadtquartiere eine wichtige Rolle. Die Vorschläge wurden in fünf Workshops in intensiver und konstruktiver Zusammenarbeit gemeinsam mit den Planern und Fachgutachtern des Regierungspräsidiums auf Vor- und Nachteile sowie deren grundsätzliche Machbarkeit hin geprüft und beurteilt.

Als Ergebnis liegen nun sowohl für den Südknoten („Bläsibad“) als auch den Nordknoten („ Tübinger Kreuz“) Alternativen auf dem Tisch, die mit Hilfe der Planer des Regierungspräsidium Tübingen soweit technisch optimiert wurden, dass sie nach derzeitigem Erkenntnisstand als gleichwertige Lösung zur bisher vorliegenden Planung angesehen werden können. Die alternativen Lösungen bedürfen jedoch noch der weiteren planerischen Konkretisierung.

Verkehrsminister Winfried Hermann sagte: „Dieser Bürgerdialog hat ein immer wieder angeführtes Vorurteil widerlegt: Das Bürgerbeteiligung immer zu höheren Projektkosten führt. Das Gegenteil ist hier der Fall: Die vorliegenden Lösungsansätze sind voraussichtlich billiger als die Eingangsvariante.“ Staatsrätin Gisela Erler lobte das Engagement des Regierungspräsidiums, der Universitätsstadt Tübingen und des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur: „Der durchgeführte Bürgerdialog wird sicherlich die Akzeptanz für die Planung erhöhen und der Aufwand an Zeit und Ressourcen, der in diesem intensiv geführten Dialog eingebracht wurde, das spätere Rechtsverfahren von vielen Diskussionen und Auseinandersetzungen entlasten. Die Landesregierung fördert eine solche Einbindung der Bürgerinnen und Bürger vor Ort. Dabei bauen wir auf die Erfahrungen der Städte und Gemeinden, der Landkreise und Regierungspräsidien. Gepaart mit dem Einsatz und dem Erfahrungswissen der Bürgerinnen und Bürger können früh gute Lösungen entwickelt werden.“

Regierungspräsident Hermann Strampfer sagte: „Wir begrüßen den Bürgerdialog. Er fördert nicht nur die Transparenz, sondern auch die Akzeptanz und das Verständnis für die komplexe Arbeit der Fachleute der Verwaltung. Auch dies ist ein Vorteil des konstruktiven Austauschs, selbst wenn dieser ressourcenintensiv ist.“ Und auch Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer zeigte sich erfreut: „Vor einem Jahr glaubte ich noch, Tübingen müsse sich auf ein Autobahnkreuz direkt am Stadtrand einstellen. Jetzt haben die Vorschläge aus der Bürgerschaft eine viel einfachere und schonendere Variante hervorgebracht. Das ist ein Glücksfall für die Stadt und ein Meilenstein in der Beteiligungskultur für die Straßenbauplanung. Ich danke allen Beteiligten und bin froh, dass Bürgerschaft und Stadtverwaltung mit ihren Beiträgen vom Land erhört wurden.“

Der Entwurf des Regierungspräsidiums Tübingen zum Südknoten „Bläsibad“ fand insgesamt Zustimmung. Angezweifelt wurde jedoch der Bedarf von zwei Rampen für die Richtungsbeziehungen Hechingen-Tübinger Südstadt. Der nun vorliegende neue Vorschlag hat ein Brückenbauwerk weniger, stattdessen wird der Abbiegeverkehr über den bestehenden Kreisel abgewickelt.

Wesentlich grundsätzlicher wurde über die Ausführung des Nordknotens „Tübinger Kreuz“ diskutiert. Intensiv suchten die Bürgerinnen und Bürger nach Alternativen zum „Einfachanschluss“ des Regierungspräsidiums Tübingen, der mehrere hohe Brücken beinhaltet und zu einer relativ hohen Flächeninanspruchnahme führt. Den größten Anklang bei den Beteiligten fand der Ansatz, in der Nähe des Tunnels eine zweite Ampel zu installieren und den Verkehr dort als Linksabbieger – ähnlich wie im Bestand – nach Stuttgart zu führen. Dieser „Zweifachanschluss“ erfüllt, wenn auch nicht so optimal wie der Entwurf des Regierungspräsidiums Tübingen, alle verkehrlichen Belange. Deutliche Unterschiede zum „Einfachanschluss“ zeigten sich aber bei der Betrachtung der Lärmsituation. Deshalb wurde zur Optimierung des „Zweifachanschlusses“ vorgeschlagen, die bestehende B 28 etwas vom Französischen Viertel abzurücken und mittels einer Bebauung entlang der B 28 den Lärmschutz zu verbessern („Zweifachanschluss modifiziert“).

Um den Tunnel selbst ging es bei dem Bürgerbeteiligungsprozess nicht mehr. Nachdem die Basistunnellösung – unter anderem nach Prüfung durch den Bundesrechnungshof – erreicht werden konnte, einigten sich alle Beteiligten darauf, die Tunnelführung nicht mehr in Frage zu stellen.

Die im Rahmen des Bürgerdialogs entwickelten alternativen Lösungen stellen eine gute Grundlage für die weitere planerische Konkretisierung der Knotenpunkte dar. Im Anschluss daran erfolgt nach Abwägung aller Belange und in enger Abstimmung mit der Universitätsstadt Tübingen, dem Ministerium für Verkehr und Infrastruktur sowie dem Baulastträger Bund die Entscheidung für die endgültigen Knotenpunktslösungen.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg