Schwäbisches Tagblatt: Rückenwind für den Radverkehr – Land will im nächsten Jahr 20 Millionen Euro investieren

Landesverkehrsminister Winfried Hermann will den Radverkehrsanteil in Baden-Württemberg bis 2016 auf 20% verdoppeln. Dafür will das Land allein im nächsten Jahr 20 Millionen Euro investieren. Im Vordergrund soll dabei die systematische Vernetzung der bestehenden Radwege stehen, um bisherige Lücken zu schließen. Schon in diesem Jahr investiert das Land etwa 18 Millionen Euro in den Radverkehr.

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PM: Radverkehrskonzept 2013 setzt auf Radinfrastruktur und Radkultur

Radverkehrsförderung Baden-Württemberg

Verkehrsminister Winfried Hermann„Radkultur braucht Radinfrastruktur und eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur“, erklärte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, bei der Vorstellung des Radverkehrskonzepts 2013 am 4. April 2013 in Stuttgart. Bei den Grundzügen eines Radverkehrskonzepts stellte Hermann ein Radinfrastrukturprogramm 2013 und verschiedene landesweite Aktionen im Rahmen der Initiative RadKULTUR vor.

„Auch 2013 wollen wir eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur fördern. Das heißt, ein attraktiver und sicherer Infrastrukturausbau, das Fahrradimage als modernes Verkehrsmittel weiter stärken und den gesellschaftlichen Wert des Radverkehrs betonen“, fasste Hermann zusammen. Im Zentrum stehen dabei drei Projekte. Zum einen soll mit dem Landesradverkehrsplan die konzeptionelle Grundlage für die Radverkehrsförderung in den nächsten Jahren geschaffen werden. Als zweites wird ein Förderprogramm für Radinfrastrukturmaßnahmen im gesamten Land aufgestellt, das gleichzeitig die Basis für ein durchgängiges Netz sein soll. Der dritte Aufgabenschwerpunkt ist die Initiative RadKULTUR, die in diesem Jahr mit neuen Höhepunkten und den neuen Modellkommunen Filderstadt und Heidelberg auf sich aufmerksam machen wird. „Baden-Württemberg hat sich viel vorgenommen im Radverkehr – wir wollen den Radverkehrsanteil auf 20 Prozent steigern, das heißt verdoppeln“, so Hermann. „Das kann gelingen, wenn Städte, Gemeinden und Kreise mit dem Land an einem Strang ziehen. Schon jetzt unterstützen viele die Radverkehrsförderung – all jenen möchte ich an dieser Stelle ausdrücklich danken, doch wir haben noch einen weiten Weg vor uns.“

Das konzeptionelle Fundament – der Landesradverkehrsplan Baden-Württemberg
Um den Radverkehr im Land zukünftig systematisch weiterentwickeln und die zahlreichen Partner aktiv einbinden zu können, bedarf es einer konzeptionellen Grundlage für die Radverkehrsförderung der Zukunft: einen Landesradverkehrsplan. In diesem Plan werden ab Sommer 2013 mit Hilfe von Fachleuten und Beteiligten im Land Ziele definiert, Ideen entwickelt und Schwerpunkte festgelegt sowie Wege zur Umsetzung vorbereitet. Bundesweit einmalig ist, dass die BürgerInnen intensiv eingebunden werden, unter anderem durch Bürgerveranstaltungen oder das Internet.

Die kontinuierliche Umsetzung – Infrastrukturprojekte im Fahrradverkehr
Das lückenhafte Fahrradnetz in Baden-Württemberg wurde bisher meist aus der Netzlogik des Straßenbaus heraus realisiert. Es bedarf einer grundlegenden Inventur und einer Aufarbeitung, um aus Streckenfragmenten ein durchgängig befahrbares, sicheres Wegenetz zu gestalten. Bestehende Radwege sollen ausgebaut und Lücken geschlossen werden, um dem Alltagsradverkehr besser Rechnung zu tragen. Im vergangenen Jahr wurde dazu eine Förderrichtlinie Radinfrastruktur entwickelt und damit die Basis für die Entwicklung eines eigenständigen Radwegenetzes mit hoher Qualität gelegt. In diesem Jahr stehen erstmals eigene Haushaltstitel für Radwege an Landesstraßen (2013 rund 5 Mio. Euro / 2014 rund 2,5 Mio. Euro) sowie für ein Förderprogramm kommunale Radverkehrsinfrastruktur (2013 rund 10 Mio. Euro / 2014 rund 15 Mio. Euro) zur Verfügung. Der Programmaufruf zum Förderprogramm kommunale Radverkehrsinfrastruktur 2013 hat eine große Resonanz hervorgerufen: Das Förderprogramm fasst jetzt insgesamt 104 Maßnahmen, von denen 66 neue Maßnahmen erstmals in das Programm aufgenommen werden (vgl. beigelegte Liste).

 Die fahrradfreundliche Mobilitätskultur – Highlights der Initiative RadKULTUR
Mode und Radfahren – passt das zusammen? Auf jeden Fall! Das wird die RadCOUTURE, ein Projekt in Kooperation mit der Stadt Mannheim und lokalen Designern und Kreativen am Freitag, den 19. April 2013 ab 19 Uhr im Mannheimer Trafowerk zeigen. Weitere Informationen unter www.radkultur-bw.de

Vier Start-Orte – ein Ziel: Wenn am Sonntag, den 14. Juli 2013 ab etwa 10 Uhr erstmals die RadSTERNFAHRT des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg statt-findet, führen alle Wege auf den Stuttgarter Schlossplatz. Zwischen 12 und 16 Uhr können sich BesucherInnen auf ein buntes Unterhaltungsprogramm freuen. Weitere Informationen unter www.radkultur-bw.de

Beim Wettbewerb „Einfach aufsteigen − Mach RadWERBUNG!“ werden im Rahmen der Initiative RadKULTUR außergewöhnliche Beiträge gesucht, die vermitteln, dass Radfahren einfach Spaß macht und fester Bestandteil des Alltags ist. Ob Plakat oder T-Shirt, ein Film oder eine Animation oder, ob das Fahrrad Mittelpunkt einer kreativen Aktion im öffentlichen Raum ist. Wir sind gespannt auf die kreativen Ideen der Baden-WürttembergerInnen.

Weitere Informationen finden Sie im Flyer „RadKULTUR Baden-Württemberg“ und im Internet unter www.radkultur-bw.de oder www.mvi.baden-wuerttemberg.de.

Bild: RadKULTUR Baden-Württemberg
Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

PM: Initiative RadKULTUR kommt 2013 nach Heidelberg und Filderstadt

Mannheim, Tübingen und Lörrach weiterhin dabei

RadKULTUR Baden-Württemberg
RadKULTUR Baden-Württemberg

Die Initiative RadKULTUR des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg geht in die zweite Runde. 2013 wurden Heidelberg und Filderstadt als neue Modellkommunen ausgewählt und sollen nun kräftig in die Pedale treten. Aus eigener Kraft wollen auch die letztjährigen Modellkommunen Mannheim, Tübingen und Lörrach die Initiative weiterführen. Zu den aktuell fünf teilnehmenden RadKULTUR-Städten sollen in Zukunft weitere hinzukommen. Denn die Menschen in Baden Württemberg sollen das Fahrrad noch mehr in ihren Alltag einbinden, Spaß am Fahrradfahren haben und einfach fahren.

Die Initiative RadKULTUR setzt landesweit und in ausgewählten Modellkommunen Impulse für die Einfachheit, Selbstverständlichkeit und den Spaß am Radfahren. Nach einem erfolgreichen Auftaktjahr startet das RadKULTUR-Programm 2013 in die zweite Runde. Neu dabei sind die Städte Heidelberg und Filderstadt. „Das Fahrrad soll alltäglich und selbstverständlich werden”, sagte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, der die beiden Neuzugänge herzlich begrüßte. „Heidelberg und Filderstadt haben sich bisher schon für eine fahrradfreundliche Mobilitätskultur eingesetzt. Die Ausgangslage für eine erfolgreiche Umsetzung der Initiative ist in beiden Städten optimal. Mit einem eigens auf die lokalen Bedingungen zugeschnittenen Programm sollen 2013 nachhaltige Impulse für die RadKULTUR vor Ort gesetzt werden.“ Im Vordergrund werden bei den verschiedenen Aktionen das Engagement und die Beteiligung der Menschen vor Ort stehen. Bereits bestehende Aktionen sollen in das RadKULTUR-Programm eingebunden werden.

Heidelbergs Erster Bürgermeister Bernd Stadel freute sich, dass die Bewerbung der Stadt erfolgreich war. „Für uns werden vor allem die Themen Sicherheit und gegenseitige Rücksichtnahme ein wichtiger Baustein der RadKULTUR in Heidelberg werden. Bedenkt man, dass in Heidelberg rund jeder dritte Weg mit dem Rad zurückgelegt wird, ist es notwendig, insbesondere das Bewusstsein für den Radverkehr und die gegenseitige Rücksichtnahme aller Verkehrsteilnehmer immer wieder ins Gespräch zu bringen“, betonte der Erste Bürgermeister.

Auch Filderstadt sieht dem ersten RadKULTUR-Jahr mit Freude entgegen. Filderstadts Oberbürgermeisterin Gabriele Dönig-Poppensieker: „Die Werbung fürs Fahrradfahren hat im Zentrum der Filder Tradition: ,Filderstadt fährt Rad’ heißt es bei uns seit vielen Jahren. Trotzdem erhoffe ich mir durch die RadKULTUR des Landes noch mehr Rückenwind für eine gesunde, umweltfreundliche Mobilität mit großem Spaßfaktor. Öffentlichkeitsarbeit ist sehr wichtig; darüber hinaus vernachlässigen wir natürlich den Ausbau unserer Infrastruktur für den Radverkehr nicht.“

In Mannheim, Tübingen und Lörrach, den Modellstädten von 2012, wird die Initiative nun im zweiten Jahr eigenständig fortgesetzt. „Wir wollen die RadKULTUR in immer mehr Städten anregen; jedes Jahr sollen weitere dazu kommen”, unterstreicht der begeisterte Radfahrer Winfried Hermann das langfristige Ziel: „Radfahren soll in Baden-Württemberg so alltäglich werden wie einkaufen, frühstücken oder Zähne putzen.“

Weitere Informationen im Internet unter www.radkultur-bw.de

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

PM: Hermann zeichnet fahrradfreundliche Kommunen und RadIDEEN aus

Feierlich verlieh Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur, mehrere Preise und Auszeichnungen für Engagement und Ideen rund ums Fahrrad. Mit dem Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ wurden Heidelberg und Kirchheim unter Teck für ihre Erfolge in der Radverkehrsförderung geehrt. Im Anschluss bekamen die GewinnerInnen des RadKULTUR-Wettbewerbs „BW sucht Deine RadIDEE“ ihre Preise überreicht.

Auf dem Weg zur Pionierregion nachhaltige Mobilität setzt das Land einmal mehr Ausrufezeichen. Mit der diesjährig gestarteten Initiative RadKULTUR und der nach vergangenem Jahr zum zweiten Mal verliehenen Auszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“ stehen die Zeiten gut für das Fahrrad. „Sowohl die neuen fahrradfreundlichen Kommunen als auch die kreativen Beiträge zu unserem landesweiten RadKULTUR-Wettbewerb ‚BW sucht Deine RadIDEE‘ zeigen deutlich, wie viel Rückenwind das Fahrrad mit gutem Willen und Kreativität erhalten kann“, so Minister Hermann. „Diese Bemühungen möchten wir belohnen.“ Beide Ehrungen folgten direkt aufeinander und verdeutlichten eindrucksvoll die Vielfältigkeit der Radverkehrspolitik in Baden-Württemberg.

Feierliche Auszeichnung für Heidelberg und Kirchheim unter Teck für ihre Radverkehrspolitik aus einem Guss

Zur öffentlichen Würdigung des Engagements in der Radverkehrsförderung von Trägern kommunaler Aufgaben gibt es die Landesauszeichnung „Fahrradfreundliche Kommune“. Auch im Jahr 2012 haben sich Mitgliedskommunen der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen Baden-Württemberg e.V. (AGFK-BW) um diese Zertifizierung beworben. Geprüft wurden Faktoren wie die fahrradfreundlichen Infrastruktur und die Kommunikation oder das kommunalpolitische Engagement für die Mobilität mit zwei Pedalen. Letztendlich hat sich die Kommission des Landesbündnisses ProRad für Heidelberg und Kirchheim unter Teck entschieden. Die beiden Städte wurden zertifiziert und haben sich damit die Anerkennung für herausragende Rad verkehrspolitik erworben.

Minister Hermann überreichte die Urkunden und hochwertigen Preise persönlich an den Ersten Bürgermeister Bernd Stadel der Stadt Heidelberg sowie an den Bürgermeister Günter Riemer der Stadt Kirchheim unter Teck.
„Die ausgezeichneten Kandidaten Heidelberg und Kirchheim unter Teck tun sich durch gleichermaßen erfolgreiche wie nachhaltige Radverkehrspolitik hervor, der jeweils ein Gesamtkonzept zugrunde liegt“, hielt der Verkehrsminister fest und rief die Städte, Gemeinden und Landkreise auf: „wir brauchen Vorbilder und gute Ideen, an denen sich andere orientieren können“. Das Zertifikat „Fahrradfreundliche Kommune“ lasse sich allerdings kaum mit einzelnen Aktionen verdienen, die höchstens symbolischen Charakter hätten.

RadIDEEN als Form der RadKULTUR würdigen

Ebenso durften sich die GewinnerInnen des RadKULTUR-Wettbewerbs „BW sucht Deine RadIDEE“ über ihre Preise freuen. In der Kategorie Sicherheit ging der Hauptpreis an die „BlinkerGrips“ von Richard Schartner und Liebmer Trauschein. „Die in den Fahrradgriff eingebaute Leuchte kann sowohl als Begrenzungsleuchte, aber auch als Blinkeranlage funktionieren“, erläuterten die beiden Erfinder und äußerten die Hoffnung, so die Sichtbarkeit von RadfahrerInnen vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen im Straßenverkehr erhöhen und damit ihre Sicherheit unterstützen zu können. Auch Heike Knoche möchte als passionierter Radlerin mit ihrer „schnellen Regenhose“ zu mehr Komfort beitragen. „Mir ist aufgefallen, dass bei Regenwetter eigentlich überwiegend die Oberschenkel nass werden.“ Aus dieser Beobachtung hat sie ein pfiffiges neues Bekleidungsstück entwickelt – und dafür in der Kategorie Mode/Bekleidung den Hauptpreis bekommen. Überhaupt „sind alle eingereichten Ideen ziemlich gut geeignet, dass mehr Leute aufs Fahrrad steigen“, findet Jörg Thiemann-Linden vom Deutschen Institut für Urbanistik. Er und fünf weitere Verkehrs-, Fahrrad- und ModeexpertInnen hatten im Oktober aus insgesamt mehr als einhundert Einsendungen die jeweils zehn besten in beiden Kategorien gekürt.

Minister Hermann freute sich über die rege Teilnahme am Wettbewerb, „denn auch die RadIDEEN sind ein wertvolles Engagement für das Fahrrad in Baden-Württemberg“. Er halte diese innovative Form der Beteiligung für wegweisend und wolle sie dementsprechend würdigen: „Konstruktive Vorschläge und kreative Ideen von BürgerInnen, die sich in Ihrer Freizeit beim Fahrradfahren Gedanken um mehr Sicherheit oder bessere Sichtbarkeit, bequemere oder verrückte Kleidung machen, entfalten einen Nutzen zusätzlich für viele andere auch und bringen uns weiter.“

Zur Jury gehörten Sabine Dirlewanger (Schulleiterin der Staatlichen Modeschule Stuttgart), Ursula Lehner-Lierz (Inhaberin des Unternehmens velo:consult), Ulrich Prediger (Geschäftsführer der Fa. Lease Rad, Freiburg), Jörg Thiemann-Linden (Deutsches Institut für Urbanistik; Arbeitsbereich Mobilität und Infrastruktur), Dr. Stefan Rösler (Geschäftsführer des Unternehmens oecoach zur Nachhaltigkeits-Beratung & Nachhaltigkeits-Coaching) und Konrad Weyhmann (Fa. Paul Lange & Co).

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg

Südwestpresse: Durchweg positive Resonanz für den Rad-Aktionstag

Festtagsstimmung pur. Tausende Radler bevölkerten am Sonntag bei herrlichem Spätsommerwetter die B 10. Die positive Resonanz beflügelt die Organisatoren des ersten Rad-Aktionstags im Landkreis.

„Sie sind hier falsch“, sagt der ältere Herr schmunzelnd. „Dort müssen Sie fahren“, erklärt er der Radlerin, die auf einem Wirtschaftsweg nahe der Näherhöfe bei Eislingen unterwegs ist, und deutet in Richtung B 10. Dort spielt an diesem Sonntag die Musik – Blasmusik. Aber vor allem lockt der erste Rad-Aktionstag im Landkreis tausende Radfahrer auf die gesperrte Bundesstraße.

Der gesamte Artikel in der Südwestpresse…

Stadt Ulm: Minister Winfried Hermann testet Ulmer Fahrrad-Konzept

Eine Fahradstadt sei Ulm noch nicht, räumte Bürgermeister Alexander Wetzig ein. Aber man sei auf einem guten Weg. Von den Ulmer Bemühungen hat sich am 9. August auch der Baden-Württembergische Verkehrsminister Winfried Hermann vor Ort ein Bild gemacht. Und da Papier ja geduldig ist, machte Hermann gleich die Probe aufs Exempel und stieg selbst aufs Rad. Nach einer knapp eineinhalbstündigen Radtour durch die Stadt stellte er fest: „Ich bin angenehm überrascht, wie weit man in Ulm schon ist.

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Stuttgarter Zeitung: Breitere Radwege für Stuttgart

Stuttgart – Auch Verkehrsminister fahren heutzutage Fahrrad. Winfried Hermann (Grüne) und Umweltbürgermeister Matthias Hahn (SPD) haben am Mittwoch mit Stadträten und Mitgliedern der Verwaltung auf einer Radtour durch die Innenstadt die Qualität des Stuttgarter Radwegenetzes erkundet. „Es ist im Werden“, sagte Hermann am Ende der Rundfahrt. „Die passablen Radwegabschnitte sind länger geworden, ein Gesamtkonzept wird sichtbar.“ Es seien aber weitere Anstrengungen notwendig, um den umweltfreundlichen Radverkehr in den Städten zu steigern. Das Land strebe bis 2020 eine Verdoppelung des heutigen Anteils an, so der Verkehrsminister. Dazu könne auch das Elektrorad beitragen, dass sich großer Beliebtheit erfreue. Dessen Erfolg verlange eine gut ausgebaute Infrastruktur. „Dafür brauchen wir breitere Radwege“, so Hermann.

Der gesamte Artikel auf der Site der Stuttgarter Zeitung…

Die Stadtredaktion: Verkehrsminister Winfried Hermann besucht Heidelberg

Theresia Bauer, MdL: „ Jetzt mehr Verkehr auf die Schiene und mehr Menschen in den Sattel bringen“

Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur in Baden-Württemberg besuchte auf Einladung von Theresia Bauer Heidelberg.

Mit der Befahrung des von der Landesregierung neu geförderten Radweges in den Ausgleichsflächen der Bahnstadt, widmete sich der Minister zunächst dem Radverkehr in Heidelberg. Eine Gruppe aus Fahrradexperten, Stadtverwaltung und Heidelberger Grünen diskutierten unterwegs über grüne Radverkehrspolitik und Möglichkeiten, mehr Menschen in den Sattel zu bringen.

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