Landesregierung ebnet den Weg für neue Corona-Hilfen

Durch die neuen Corona-Hilfen, unterstützen wir Branchen, die von der Pandemie besonders hart getroffen wurdenWinfried Hermann MdL: „Durch die neuen Corona-Hilfen, unterstützen wir Branchen, die von der Pandemie besonders hart getroffen wurden. Wir arbeiten hart daran, dass wir mit den Mitteln Insolvenzen in den Bereichen Gastronomie und Hotellerie, Busreiseunternehmen sowie Kunst und Kultur verhindern können und sichern Existenzen in unserer so erfolgreichen mittelständischen Wirtschaft.“

Maßnahmen der Landesregierung während der Coronakrise

 

Das Volumen der neu zur Verfügung stehenden Corona-Hilfen beläuft sich auf gut 420 Millionen Euro.

Dabei wird der Großteil von 330 Millionen Euro Soforthilfe für die Gastronomie und Hotellerie zur Verfügung gestellt. Kneipen, Restaurants und Lokale mussten durch die Corona-Krise besonders früh und besonders lange schließen. Uns ist es wichtig, dass wir in der Gastronomie eine Insolvenzwelle verhindern. An dieser Branche hängen tausende Arbeitsplätze in Baden-Württemberg. Den gastronomischen Betrieben muss jetzt bestmöglich geholfen werden. Daher wollen wir, dass den Betrieben sowohl die Gelder aus dem Landesprogramm und aus der Überbrückungshilfe des Bundes in vollem Umfang zur Verfügung stehen. Wir haben das Wirtschaftsministerium deshalb nochmals dazu aufgefordert, diese Abstimmung so zeitnah wie möglich vorzunehmen, um eine möglichst reibungslose Abwicklung der Hilfen gewährleisten zu können.

Weitere 40 Millionen Euro Stabilisierungshilfe gibt es für Busreiseunternehmen. Mit dem zusammengebrochenen Tourismus- und Ausflugsverkehr sind wichtige Einnahmemöglichkeiten unserer mittelständischen Busunternehmen komplett ausgefallen. Auch in nächster Zeit werden aufgrund der erforderlichen Hygiene- und Abstandsvorschriften und der daraus resultierenden geringeren Auslastung der Busse deutliche Umsatzeinbußen im Vergleich zu den Vorjahren vorliegen. Mit diesem Geld helfen wir zahlreichen kleinen und mittelständischen Busunternehmen im Land.

Zur Vermeidung flächendeckende Insolvenzen ist es erforderlich, den wirtschaftlich besonders betroffenen Unternehmen in der Bustouristik, zusätzlich zu den bereits bestehenden Bundes- und Landeshilfen, eine einmalige Zuwendung zur Überbrückung eines weiterhin bestehenden Liquiditätsengpasses zu gewähren. Den Unternehmen soll zur Überbrückung eines bestehenden Liquiditätsengpassens ein einmaliger, zweckgebundener Zuschuss pro Reisebus in Höhe von bis zu 18.750 Euro aus Landesmitteln gewährt werden. Derzeit sind in Baden-Württemberg rund 2.100 Reisebusse zugelassen. Bisher wird landesweit von bis zu 400 Antragstellern ausgegangen.

Auch Kunst und Kultur unterstützen wir in diesen Zeiten besonders. 50 Millionen Euro stellen wir deshalb für ein „Corona Notprogramm für Kunst und Kultur“ zur Verfügung. Im Wesentlichen setzt sich das Programm aus zwei Teilen zusammen: 40 Millionen für Kunst- und Kultureinrichtungen sowie 10 Millionen für unsere Kulturvereine, also unsere Breitenkultur. Kunst und Kultur halten unsere Gesellschaft zusammen. Deshalb tun wir alles, um unsere vielfältige Kunst und Kulturlandschaft vor den gravierendsten Folgen der Pandemie mit dem Notprogramm zu schützen. Existenzielle Notlagen bei Kunst- und Kultureinrichtungen sowie bei Kinos sollen tunlichst abgewendet werden.


Bild von Alexandra_Koch auf Pixabay

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