Land entlastet Eltern für ungenutzte Schülertickets

Schülermonatskarten: Es ist vorgesehen, dass zwei Monatsraten nicht bei den Eltern abgebucht werdenWinfried Hermann MdL: „Wir wenden 36,8 Millionen Euro auf, damit Eltern zwei Raten für Schüler-Monatskarten erlassen werden können und Corona-bedingte Kündigungen von Schüler-Abos vermieden werden.“

Am Dienstag, den 12. Mai, hat die Landesregierung beschlossen, dass sie die Eltern, aufgrund der während er Corona-Maßnahmen ungenutzten Schüler-Abos, entlastet. Die regierungsbildenden Fraktionen aus Grünen und CDU hatten sich zuvor auf diese Maßnahme geeinigt.

Ziel ist es, dass einerseits die Eltern unbürokratisch entlastet werden und andererseits Corona-bedingte Kündigungen von Schüler-Abos vermieden werden. Somit müssen Schüler-Abos von den Familien nicht gekündigt werden und die Einnahmesituation des ÖPNV mit seinen zahlreichen mittelständischen Busunternehmen stabilisiert sich. Denn eine Kündigungswelle hätte erhebliche Konsequenzen für die vielen Busunternehmer, die im Normalbetrieb täglich viele tausende Schüler transportieren und so den Weg zur Schule gewährleisten.

Es ist vorgesehen, dass zwei Monatsraten nicht bei den Eltern abgebucht werden und das Land in dieser Zeit die Kosten mit den Verkehrsverbünden abrechnet. Aus organisatorischen Gründen können die Monate, in denen die Verbünde die Abbuchung aussetzen je nach Verkehrsunternehmen variieren.

Der Grüne Abgeordnete Hermann richtet noch ein Dankeschön an die Eltern: „Durch ihre Treue und Weiterführung der Schüler-Abos haben viele Familien einen wichtigen Beitrag geleistet für einen stabilen Nahverkehr nach der Krise geleistet. Wir wollen den Eltern der Schülerinnen und Schüler etwas zurückgeben und uns mit den zwei Raten für Monatskarten bedanken!“


Bild von Adina Voicu auf Pixabay

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