Foto Radschnellweg

Zehn Radschnellwege bis 2025

Am 29. Juni fand die Landeskonferenz zu Radschnellverbindungen in Baden-Württemberg statt. Gut 150 Teilnehmer diskutierten über die Ergebnisse aus  regionalen Machbarkeitsstudien und der Potentialanalyse des Landes.

Dabei wurden 32 Radschnellwege mit über 500 Kilometern Gesamtlänge mit vordringlichem Bedarf ausgemacht. Weitere 20 Strecken könnten durch lokale Gegebenheiten für Radschnellverbindungen in Frage kommen. Ziel ist es, dass bis 2025 insgesamt zehn Radschnellverbindungen fertiggestellt werden.

Damit das Land künftig Radschnellwege mit großem Potenzial und überregionaler Bedeutung bauen und betreiben kann, wird momentan das Straßengesetz des Landes geändert. Die ersten drei Strecken des Landes sind bereits in Planung. Es handelt sich hierbei um die Verbindungen Heidelberg – Mannheim, Bad-Wimpfen – Heilbronn und Plochingen – Stuttgart. Ebenso gibt es bereits eine kommunale Pilotstrecke von Böblingen/Sindelfingen nach Stuttgart. Das Land greift bei der Umsetzung dieser und weiterer Projekte auf die Erfahrungen und Expertise aus den Niederlanden, Dänemark und der Stadt Freiburg zurück.

Hintergrund: Was sind Radschnellwege?

Radschnellwege sind längere Verbindungen (mind. 5 km) zwischen Kreisen und Kommunen, die ohne Umwege direkt geführt werden und breit Fahrspuren besitzen. Sie können dadurch von einer Vielzahl von Radfahrern alltäglich genutzt werden (über 2.000 Radfahrer am Tag) und bieten , auch im Hinblick auf die steigende Nutzung von E-Bikes und Pedelecs, großes Potenzial zur Entlastung von Straße und Schiene und tragen so zur Luftreinhaltung bei.

Weiter Informationen finden Sie auf der Seite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg und auf der Seite www.radschnellverbindungen-bw.de.

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