Nord-Süd-Straße – Winfried Hermann für Ausbau im Kreuzungsbereich

Der Landtagsabgeordnete und Verkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) schaltet sich in die Diskussion um die Verkehrsbelastung auf der Nord-Süd-Straße in Vaihingen/Möhringen ein. Die Straße befindet sich im Abgeordneten-Wahlkreis des Ministers, weshalb er die Verkehrsprobleme auf den Stuttgarter Fildern auch besonders im Auge hat.

„Die Schwierigkeiten auf der Nord-Süd-Straße wurden schon länger an mich herangetragen und sind mir bekannt“, so Hermann. Nach seiner Einschätzung könnte ohne zu große Verzögerung insbesondere eine Entlastung im Kreuzungsbereich Nord-Süd- und Vaihinger Straße durchgeführt werden. „Eine Ausweitung in diesem Bereich halte ich für möglich, damit Blockadeverkehr vermieden wird und die KfZ-Ströme besser abfließen können“, betont er. Hierbei müsse auch die Zu- und Abfahrt mitbedacht werden, um dem Problem des Rückstaus auf die A8 zu begegnen.

Zugleich plädiert er für ein verkehrliches Gesamtkonzept im Bereich Vaihingen/Möhringen und warnt zugleich vor der Hoffnung, man könne die Verkehrsprobleme in diesen Stadtbezirken und auf den Fildern allein auf der Straße lösen. „Um die komplexen Verkehrsprobleme hier anzugehen, benötigen wir mehr ÖPNV und die Schiene“, so Hermann. „Aus diesem Grund arbeite ich auch mit Hochdruck daran, dass der Regionalhalt Vaihingen bald Realität wird.“

Grundsätzlich anerkenne er die Mobilitätsbedürfnisse der Menschen, betont Hermann. Zugleich müsse man aber immer auch bedenken, dass bei Straßenbaumaßnamen wertvolle Flächen überbaut würden. Und von Verlusten an Freiflächen sei die Stuttgarter Filder-Region seit Jahren besonders betroffen. Einen 4-spurigen Ausbau der Nord-Süd-Straße könne er deswegen nicht sehen, erklärt der Minister. Nicht zuletzt würde ein solcher Ausbau noch mehr Verkehr in die Stadt ziehen und zu autobahnähnlichen Strukturen zwischen Vaihingen und Möhringen führen. Das Problem der Staus im Berufsverkehr würde dagegen nur in Richtung Schattenring verlagert.

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