Land fördert 37 kommunale Straßenbauprojekte mit 76 Millionen Euro

Stuttgart

Integrierte Verkehrsleitzentrale Stuttgart wird vom Land mit circa 462.000 Euro bezuschusst

Die Rolle der Integrierten Verkehrsleitzentrale Stuttgart – kurz IVLZ – ist wichtig. Sie muss alljährlich auf vielfältige Ereignisse reagieren, die zu Verkehrsbehinderungen führen können. So beispielsweise 26.500 Unfälle, 4.300 Schwertransporte, 1.800 Veranstaltungen auf öffentlicher Fläche, 255 Veranstaltungen der Großhallen, Märkte und Stadien sowie ca. 14.500 Baustellen.

Deswegen Land unterstützt das Land die Hauptstadt Stuttgart mit einem Zuschuss von 462.000 Euro für die Weiterentwicklung der Integrierten Verkehrsleitzentrale in Stuttgart Ost und Degerloch. „Das Land kommt seiner Verantwortung für eine Verkehrspolitik aus einem Guss nach. Wir unterstützen die Kommunen gezielt bei Projekten, die sowohl Verkehrssicherheit als auch die Lebensqualität der Anwohner erhöhen und eine intelligente Verkehrssteuerung voranbringen“, erklärt die Grüne Landtagsabgeordnete Brigitte Lösch (Wahlkreis Stuttgart IV).

Auch Winfried Hermann, Wahlkreisabgeordneter für Stuttgart II, freut sich, dass ein Zuschuss für die Weiterentwicklung der IVLZ an den beiden Standorten in Stuttgart bewilligt wird. „Die Integrierte Verkehrsleitzentrale spielt eine wichtige Rolle bei der Verbesserung des Verkehrsflusses und für die Luftreinhaltung in Stuttgart. Sie hilft uns die immer mehr werdenden Verkehrsteilnehmer auf dem topografisch sehr begrenzten Raum in Stuttgart besser zu verteilen. So können wir durch die digitalen Informationstafeln, Parkleitsysteme und flexible Ampelschaltung aktiv Einfluss auf den Verkehr in der Stadt nehmen“, erläutert Hermann.

Neben der IVLZ Stuttgart werden im ganzen Land noch 36 weitere Projekte gefördert. Insgesamt investiert das Land so 76 Millionen Euro in den kommunalen Straßenbau.

Die Mittel, die die Kommunen vom Land für ihre Verkehrsinfrastruktur erhalten, stammen in diesem Falle aus dem Fördertopf des Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (LGVFG).

Gefördert werden vor allem Vorhaben, die der Verkehrssicherheit dienen, etwa dringliche Baumaßnahmen an Stellen, an denen Schienen und Straßen sich kreuzen oder der Umbau von Knotenpunkten zu Kreisverkehren. Auch klassische Aus- und Neubaumaßnahmen von Gemeinde- und Kreisstraßen, die in diesem Jahr begonnen werden sollen, sind förderfähig. Seit 2014 können auch Lärmschutzmaßnahmen an kommunalen Straßen bezuschusst werden.

Fördermittel aus dem LGVFG gibt es auch für ÖPNV- und Radverkehrsmaßnahmen. Hierüber wird aber getrennt entschieden.

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