Land erhöht Mittel für Instandhaltung und Verbesserung der Schieneninfrastruktur

Zwei Millionen Euro höheres Fördervolumen für nichtbundeseigene Eisbahnen

Im Rahmen des sogenannten Landeseisenbahnfinanzierungsgesetzes (LEFG) werden die Fördermittel von acht auf zehn Millionen Euro aufgestockt. Zeitgleich können jetzt auch gepachtete Strecken unter bestimmten Voraussetzungen gefördert werden.

Somit wird auch künftig kontinuierlich in den Erhalt des Schienennetzes in Baden-Württemberg investiert. Das kommt auch der Schieneninfrastruktur im ländlichen Bereich zu Gute und erhält sie für die Zukunft.

Hintergrund:

Förderanträge nach dem LEFG können von nichtbundeseigenen (NE) Eisenbahnen für die Instandhaltung und Verbesserung ihrer Personen- und Güterverkehrsstrecken gestellt werden. Nichtbundeseigene Eisenbahnen sind Eisenbahnstrecken, die nicht von der Deutschen Bahn betrieben werden.  In Baden-Württemberg umfasst das gesamte Schienennetz circa 4.100 Kilometer. Davon gehören 616 Kilometer zu den NE-Bahnen. Die Länge der Pachtstrecken in Baden-Württemberg umfasst insgesamt 275 Kilometer.

Gegenstand der Förderung sind insbesondere Erneuerungs- und Instandhaltungsarbeiten an Schienen, Weichen, Schwellen, Unterbau, Brücken, Dämmen, Signal- und Zugsicherungsanlagen.

Anträge auf Förderung können noch bis spätestens 31. März 2018 gestellt werden.

Weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Verkehrsministeriums Baden-Württemberg.

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