Land bezuschusst emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit NO2-Grenzwertüberschreitung

Wegen starker Nachfrage wurde das Förderbudget auf 4,5 Millionen Euro erhöht

In Gebieten mit Luftqualitätsproblemen ist die Bereitschaft die Busflotte zu erneuern sehr groß. Bis Ende September 2018 sind 96 förderfähige Anträge für neue Busse im zuständigen Verkehrsministerium eingegangen. Das hohe Interesse an emissionsarmen Bussen ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu qualitativ hochwertigem und sauberem ÖPNV. Dadurch wird in der Folge auch die Luft sauberer. 

Von den Sondermitteln, die der Landtag im vergangenen Jahr für die Luftreinhaltung bereitgestellt hat, konnten Verkehrsunternehmen im September 2018 Anträge für eine Sonderförderung Busse stellen. So haben beispielsweise die SSB in Stuttgart Förderung für 30 Busse und Reutlinger Busunternehmen für 19 neue Busse beantragt.

Das erklärte Ziel ist es, Busunternehmen, die durch Gebiete mit Grenzwertüberschreitung fahren und einen förderfähigen Antrag stellen, die Möglichkeit zu geben, die Emissionen der Busflotte zu reduzieren. Deswegen wurde die Förderung für emissionsarme Busse in Städten und Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte von 2 Millionen auf 4,5 Millionen Euro erhöht. „Baden-Württemberg arbeitet mit Nachdruck an der Verkehrswende“, so Winfried Hermann.

Für die Förderung mussten die Busunternehmen nachweisen können, dass sie mit ihren Fahrzeugen an mindestens 250 Tagen im Jahr in Gemeinden mit Überschreitungen der Stickstoffdioxidgrenzwerte (NO2) unterwegs sind.

Busunternehmen aus Stuttgart, Reutlingen, Backnang, Ludwigsburg, Ravensburg, Esslingen, Mannheim, Leonberg und Schwäbisch Gmünd stellten entsprechende Förderanträge.

Weitere Informationen finden Sie in der Seite des Verkehrsministeriums.

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