Durch Sanierungen wird Straßeninfrastruktur leistungsfähiger und zukunftsfest

Mit Hilfe der Erhaltungsprogramme werden im laufenden Jahr in Baden-Württemberg über 280 Maßnahmen im Straßennetz umgesetzt

Durch fachlich fundiertes und zielgerichtetes Vorgehen, können auch künftig die Sanierungsmittel für das Straßennetz Baden-Württemberg effektiv eingesetzt werden. Grundlage dafür sind die Erhaltungsprogramme 2017 – 2019 an Bundes- und Landesstraßen. Diese Programme dienen auch als Maßstab für die bedarfsgerechte Verteilung der Haushaltsmittel auf die vier Regierungspräsidien und sind maßgebender Leitfaden bei der Festlegung der jährlichen Sanierungsbauprogramme.

An den Bundesfernstraßen werden voraussichtlich rund 390 Millionen Euro und an den Landesstraßen rund 110 Millionen Euro in den Erhalt der Straßeninfrastruktur investiert, zuzüglich Planungskosten in zweistelliger Millionenhöhe. Das Sanierungsprogramm 2018 sieht auch wieder größere Erhaltungsmaßnahmen unter anderem an den Autobahnen vor. So werden auch in diesem Jahr wieder Abschnitte erneuert, bei denen die Gefahr des Auftretens von Hitzeschäden, sogenannten Blow-ups, besteht. An einigen Abschnitten der A 5 und A 6 werden Entlastungsstreifen aus Asphalt über die gesamte Fahrbahn gezogen.

Beispiele:

  • Fahrbahndeckenerneuerung auf der A 98 bei Volkertshausen / Beuren da der torfige Untergrund eine immer stärker werdende Verformung der Autobahn verursacht. (Kosten 2,7 Millionen Euro)
  • Aus Gründen der Verkehrssicherheit und der Dauerhaftigkeit muss die Rheinbrücke Maxau im Zuge der B 10 ertüchtigt werden. (Kosten 12,3 Millionen Euro)
  • Aus Verkehrssicherheitsgründen wird die L 307 zwischen Eberhardzell und Awengen (inkl. die Brücke über den Romersbach) saniert. (Kosten 0,8 Millionen Euro)
  • Instandsetzungsarbeiten (Lärmschutzwand sowie Fahrbahndeckenerneuerung) finden an der B 29 an der Bahnbrücke und an der Remsbrücke bei Urbach in Fahrtrichtung Stuttgart (Kosten 2,7 Millionen Euro)

Rückblickend wurde 2017 an Bundesfernstraßen rund 115 Kilometer Richtungsfahrbahnen und 53 Bauwerke (Brücken, Stütz- und Schallschutzmauern etc.) an Autobahnen, sowie 267 Kilometer Fahrbahnen und 58 Bauwerke an Bundesstraßen saniert. Rund 95 Millionen Euro flossen im Jahr 2017 in den Erhalt der Landesstraßen. Insgesamt wurden 103 Kilometer Fahrbahnen und 47 Bauwerke an Landesstraßen saniert.

Beispiele:

  • Fahrbahndeckenerneuerungen Ettlingen, Nonnenweier und Höfen an der A 5.
  • Fahrbahndeckenerneuerung an der B 10 zwischen Stuttgart und Hedelfingen.
  • Sanierung zwischen Oberuhldingen und Meersburg im Zuge der B 31.
  • Großprojekt Fahrbahndeckenerneuerung auf der L 280 die zwischen Bad Buchau und Oggelshausen. (Kosten 5 Millionen Euro).
  • Rutschungssanierung nach Starkregen an der L 1080 zwischen Welzheim und Klaffenbach. (Kosten 2,4 Millionen Euro).
  • Ertüchtigung des Meisterntunnels auf der L 351. (Kosten 3,7 Millionen Euro)
  • Fahrbahndeckenerneuerung und Hangsicherungsmaßnahmen auf der L 422 zwischen Rötenberg und Rötenbach. (Kosten 1 Million Euro)

 

Hier finden Sie eine  Übersichtkarte  für die knapp 280 Erhaltungsmaßnahmen des Landes.

Hier finden Sie eine Liste mit den Erhaltungsmaßnahmen des Landes Baden-Württemberg.

Weitere Informationen finden Sie auf den Seiten des Verkehrsministeriums.

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