Blaue Plakette für weniger Feinstaub und Stickoxide

Baden-Württemberg will die blaue Plakette, durch die in Stuttgart bei Feinstaubalarm nur noch Autos nach dem Standard Euro 6 fahren. Grün-Schwarz wird sich bei der Bundesregierung einsetzen, dass sie den Weg dafür frei macht. Unser Vorsitzender Andreas Schwarz sagt: „Die Landespolitik ist handlungsfähig. Das erwarten wir auch von CSU-Minister Alexander Dobrindt,MdB. Die blaue Plakette wirkt. Alle Untersuchungen belegen, dass sie den effektivsten Schutz der Menschen vor den Folgen von Feinstaub und Stickoxiden bringt. Saubere Luft erreichen wir mit einer Vielzahl von Maßnahmen. In einem Gesamtkonzept werden wir alle Vorschläge danach bewerten, welchen Nutzen sie für eine höhere Lebensqualität haben. Dabei steuern wir und geben den Menschen Zeit, sich auf neue Regelungen einzustellen.“

Winfried Hermann ergänzte: „Wir folgen zwei Grundsätzen. Erstens: Die Fahrzeuge mit den niedrigsten Belastungen werden am wenigsten beschränkt. Zweitens: Alle Betroffenen sollen eine Mobilitätsalternative haben.“

Hermann: „Die nun vorliegenden Ergebnisse zeigen, dass eine schnellstmögliche Einhaltung der Grenzwerte von Feinstaub PM10 und Stickstoffdioxid (NO2) bis zum Jahr 2020 in Stuttgart nur mit einem umfangreichen Maßnahmenbündel zur Reduktion der Verkehrsmenge und zur Verringerung der Abgasemissionen erreicht werden kann.“

 

Sechs Fragen zum Feinstaubalarm

 


Stuttgarter Zeitung:

Kommentar zum Fahrverbot für Stuttgart: Ein bisschen Fahrverbot

Diese Ungewissheiten öffnen den Kritikern viele Türen. Doch wer jetzt auf den grünen Verkehrsminister und auf den OB zeigt, sollte bedenken, dass es zuvor eine jahrelange Untätigkeit von CDU-FDP-Regierungen gab, sagt Redakteur Thomas Durchdenwald.

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