Besuch der Freien Aktiven Schule Stuttgart im Landtag am 24. Januar 2018

Besuch der Freien Aktiven Schule Stuttgart im Landtag

Am Mittwoch, den 24. Januar, war die Freie Aktive Schule Stuttgart zu Gast im Landtag. Sowohl Schüler als auch Lehrer nutzen die Chance, Hermann Fragen zu stellen.

Diese Woche, Mittwoch, 24.01., war der erste Plenartag im Jahr 2018. Ein gute Gelegenheit für viele Besuchergruppen sich den Ablauf im Landtag anzuschauen. Diese Gelegenheit ließ sich auch die Freie Aktive Schule Stuttgart nicht entgehen.

Zuerst gab es für die Besucher eine allgemein Einführung zum Landtag und der Gepflogenheiten in der Landespolitik. Anschließend konnte die Besuchergruppe die Parlamentsdebatte live verfolgen und anschließend dem Abgeordneten Winfried Hermann Fragen stellen.

Diese Möglichkeit wurde von den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern gerne genutzt. So wurden zahlreiche Fragen gestellt. Ging es anfangs noch darum, ob Windkraft und Erneuerbare Energien generell gut oder eher schlecht sind, so verschob sich die Fragerunde schnell auf das Thema Elektromobilität.

 

Foto vom Besuch der Freien Aktiven Schule Stuttgart im Landtag am 24. Januar 2018

 

Hier interessierte die Besuchergruppe vor allem, warum in Asien, speziell China, so schnell so viel mehr produziert wird als in Deutschland und warum es kaum Anreize in Deutschland gibt ein E-Auto zu kaufen. Nachdem dargelegt wurde, dass China aufgrund der hohen Produktionszahlen und der niedrigen Produktionskoste mehr E-Autos produziert als der Rest der Welt zusammen und das Norwegen viel mehr Vorteile für E-Autos bietet (z.B. keine Mehrwertsteuer, keine KfZ-Steuer, entfallene Parkgebühren etc.) als die meisten Länder und so dir Verkaufszahlen hochhält, wurde auch aufgezeigt, dass es in Deutschland Diskrepanzen bei der Förderung gebe. So würde bundesweit ca. 1 Mrd. Euro jährlich dafür ausgegeben die E-Mobilität zu fördern, wohingegen die Dieselförderung jährlich weiterhin ca. 10 Mrd. Euro betrage. Eine offensichtliche und eklatante Schieflage, wenn man denn wirklich die E-Mobilität vorantreiben will, so auch die Meinung der Besucher.

Darüber hinaus waren die Gäste auch sehr interessiert an der Industrie 4.0 und was MdL Hermann von der rasanten Entwicklung der Digitalisierung hält.

Zum Abschluss warfen die Schülerinnen und Schüler die Frage auf, wie man denn sicher mit dem Atommüll umgehen könne und ob die Lagerung in Salzstöcken nicht grundsätzlich ausgeschlossen werde solle, weil sie nicht sicher  sei. Das bejahte Hermann, da man selbstredend eine Lagerungslösung braucht, die viele tausend Jahre sicher und verlässlich hält. Deshalb laufe auch auf Bundesebene schon seit Jahren die Suche nach einer geeigneten Gesteinsformation um die Probleme mit der Atommülllagerung zu lösen.

 

Besuch der Freien Aktiven Schule Stuttgart im Landtag am 24. Januar 2018

 

Und damit ging eine spannende Diskussionsrunde mit Winfried Hermann und den Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern der Freien Aktiven Schule Stuttgart zu Ende.

Verwandte Artikel