2017 erneut Rekordniveau im Straßenbau

Im vergangenen Jahr hat Baden-Württemberg erneut ein Rekordniveau bei den Ausgaben für den Straßenbau erreicht. Die Sanierungen schreiten weiter voran und der qualitative Zustand der Straßen verbessert sich nachhaltig.

Mit 1,2 Milliarden Euro hat das Land Baden-Württemberg 2017 so viel Geld für den Straßenbau in die Hand genommen wie noch nie. Dabei wurden 895 Millionen Euro für Bundesfernstraßen (Bundesstraßen und Autobahnen) sowie 313 Millionen Euro für die Landesstraßen ausgegeben.

Im Bereich der Bundesfernstraßen wurden von den 895 Millionen Euro insgesamt 441 Millionen Euro für den Erhalt der Autobahnen und Bundesstraßen ausgegeben – das ist Rekord in Baden-Württemberg. Mit den Geldern wurde im zurückliegenden Jahr 115 km Fahrbahn und 53 Bauwerke (Brücken, Stütz- und Schallschutzmauern) im Bereich der Autobahnen saniert. Im Bereich der Bundesstraßen konnten 267 km Fahrbahn sowie 58 Bauwerke saniert werden.

Vom Etat für die Landesstraßen (313 Millionen Euro) wurden im vergangenen Jahr insgesamt 95 Millionen für den Erhalt ausgegeben. Damit konnten unter anderem 103 km Fahrbahn sowie 47 Bauwerke an Landesstraßen erfolgreich saniert werden.

Der Paradigmenwechsel vom stetigen Neubau hin zu „Sanierung vor Neubau“ trägt inzwischen Früchte. So zeigt sich durch die vielen Anstrengungen im Bereich der Sanierungen, dass sich nach Sichtung und Erfassung der Landesstraßen die Zustandsqualität erstmals seit 2012 merklich verbessert hat.

Nähere Infos sowie die Nennung zahlreicher realisierter Projekte können Sie der nachfolgend verlinkten Pressemitteilung des Verkehrsministeriums entnehmen.

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