Elektromobilität – Winfried Hermann (2011-2016) https://winnehermann.de/site Fri, 26 Feb 2016 15:01:06 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=5.2.3 Bundesrat beschließt Verordnung für einheitliche Ladetechnik https://winnehermann.de/site/bundesrat-beschliesst-verordnung-fuer-einheitliche-ladetechnik/ Fri, 26 Feb 2016 15:01:06 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=6444 „Bundesrat beschließt Verordnung für einheitliche Ladetechnik“ weiterlesen

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Minister-für-Verkehr-und-Infrastruktur-Winfried-Hermann26.02.2016 – Minister Hermann: Elektromobilität braucht nutzerfreundliche Standards bei Ladesäulen

Der Bundesrat hat am Freitag (26. Februar) die Verordnung für einheitliche Ladesäulenstecker verabschiedet. Hintergrund ist die EU-Richtlinie 2014/94/EU über den Aufbau der Infrastruktur für alternative Kraftstoffe. Diese schreibt einen verbindlichen technischen Mindeststandard für Stecker zum Laden von Elektrofahrzeugen fest. „Wenn wir im Sinne der Elektromobilität vorankommen wollen, muss die Nutzung von Elektrofahrzeugen insgesamt auch für die breite Bevölkerung attraktiver werden. Die Verordnung zur Standardisierung der Ladesäulen ist wichtig für Menschen, die ein Elektroauto fahren wollen. Dadurch dürfen aber die Vorreiter bereits bestehender Ladesäulen nicht benachteiligt werden“, sagte Verkehrsminister Winfried Hermann am Rande der Plenarsitzung im Bundesrat.

Als erstes europäisches Land setzt Deutschland damit die Vorgaben der EU-Richtlinie (2014/94/EU vom Oktober 2014) zur Ladesäulenverordnung (LSV) um. Baden-Württemberg nimmt eine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität ein und macht sich daher für eine schnelle Umsetzung stark. Die LSV tritt sofort in Kraft und besagt, dass bereits gebaute Ladesäulen Bestandsschutz genießen. Dies war Minister Hermann als Chef des federführenden Ressorts wichtig. Zudem wird es eine Mindestanforderung an den Steckertyp geben: neu gebaute Ladesäulen werden mindestens mit den Steckern Typ2 bzw. Combo2 für Normalladen bzw. Schnellladen (mit mehr als 22 KW) ausgestattet. Damit entsteht Planungssicherheit sowohl für die Hersteller als auch für die Betreiber und Nutzer der Ladesäulen.

Um eine reibungslose und nutzerorientierte Umsetzung der Verordnung sicherzustellen, wird die Landesregierung in einem zweiten Schritt Gespräche führen mit Verbänden, Automobilherstellern, Netzbetreibern, Ladesäulenbetreibern und natürlich Nutzern. Im Dialog sollen alle noch offenen Punkte der Ladesäulenverordnung geklärt werden, so dass unter Berücksichtigung aller Vorschläge bis Ende des Jahres eine Folgeverordnung erstellt werden kann. In dieser werden noch fehlende Regelungen und Standards aufgenommen und die Ladesäulenverordnung dadurch vervollständigt.

Minister Hermann betonte: „Ein Wirrwarr von vielen Steckern und Ladegeräten wie bei Handys darf es bei Elektroautos nicht geben. Deshalb brauchen wir eine Vereinheitli-chung der Stecker, ohne dabei die Pioniere der Elektromobilität zu diskriminieren. Vor allem aber sind rund 2000 Ladesäulen in Baden-Württemberg nötig, das ist das Ziel des Landes. Der Bund muss zügig ein dichtes Netz an Schnellladesäulen an Bundesautobahnen aufbauen.“

Schon heute legt das Land Baden-Württemberg bei der Förderung der Ladesäuleninf-rastruktur Wert darauf, möglichst vielen Nutzern einen sicheren und einfachen Zu-gang und eine einfache Abrechnung zu ermöglichen. Dies soll mit der Ladesäulenverordnung nun ausgeweitet und standardisiert werden: Ganz im Sinne einer nachhaltigen Mobilität- für Alle!

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur ]]>
Verkehrsminister Winfried Hermann beim Elektromotorenhersteller Ziehl-Abegg https://winnehermann.de/site/verkehrsminister-winfried-hermann-beim-elektromotorenhersteller-ziehl-abegg/ Thu, 25 Feb 2016 15:29:24 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=6435 „Verkehrsminister Winfried Hermann beim Elektromotorenhersteller Ziehl-Abegg“ weiterlesen

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2016-02-24_1Elektromobilität für Stadtbusse „Made in Baden-Württemberg“. Der Verkehrsminister von Baden-Württemberg, Winfried Hermann, hat sich beim Elektromotorenspezialisten Ziehl-Abegg in Hohenlohe über neuartige Antriebe für Elektrobusse informiert.

Geschäftsführer Ralf Arnold sprach sowohl über die Technik (Radnabenmotoren) als auch über Hemmnisse bei der Markteinführung der Elektromobilität im öffentlichen Personennahverkehr.

„Wenn öffentlich über Elektromobilität diskutiert wird, wird der ÖPNV meist vergessen“, klagt Geschäftsführer Arnold. „Daher freut es mich, dass der Verkehrsminister heute so viel Interesse an unseren Technologien gezeigt und sich mit uns über Fördermöglichkeiten unterhalten hat.“

Die Lärm- und Abgasemissionen von Dieselbussen seien nicht zu unterschätzen, so Arnold. Der Elektroantrieb von Ziehl-Abegg („ZAwheel“) sitzt direkt in der Radnabe, so dass weder Differential noch Getriebe nötig sind „das reduziert das Geräusch und die Wartungskosten noch mehr als bei anderen Elektroantrieben“, sagt Arnold. Und zudem ist der Antrieb ohne Energieschlucker wie Getriebe das derzeit weltweit effizienteste Antriebssystem.

Auch der Verkehrsminister kennt die oft geäußerten Vorbehalte gegen E-Mobilität: Können Busunternehmer überhaupt komplette Linien mit Elektrofahrzeugen bedienen? Wie sieht es mit der Batteriereichweite in der kalten Jahreszeit aus, wenn eine Heizung benötigt wird? Arnold verwies auf Elektrobusse mit dem Radnabenantrieb von Ziehl-Abegg, die seit 2008 in den Niederlanden in Linie fahren. Außerdem auf einen erfolgreichen Linienbetrieb im kalten Norden Schwedens: „Unser Kunde Hybricon hat Busse für Umeå gebaut, die dort auch bei mehr als 20 Grad Minus seit Jahren problemlos Linie fahren.“

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„Die Menschen wollen keine stinkenden und rußenden Autos und Busse mehr in den Innenstädten. Daher hat das Land bereits die Mehrkosten für die Anschaffung von mehr als 45 Elektro- und Hybridbussen übernommen“, so Verkehrsminister Hermann. Derzeit seien Elektrobusse wegen der Batteriepakete deutlich teurer als Dieselfahrzeuge; dazu kommen Kosten für die notwendige Ladeinfrastruktur. Daher sei eine Anschubfinanzierung beim Kauf als Anreiz für Kommunen und Busunternehmen für einen schnelleren Umstieg sinnvoll, so Arnold.

Wie der Geschäftsführer sagt, gebe es bereits einige Städte, die sich der elektrischen Zukunft gegenüber aufgeschlossen zeigen: Der Hamburger und der Berliner Senat haben beschlossen, vom Jahr 2020 an nur noch emissionsfreie Busse zu beschaffen. Gleiches habe sich London vorgenommen, Paris wolle fünf Jahre später alle Busse rein elektrisch antreiben. Auch in der Region tut sich etwas, das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Baden-Württemberg hat erst kürzlich die Anschaffung von mehreren Elektrobussen in Hohenlohe gefördert.

„Wer die Gesamtkosten über die Nutzungszeit betrachte, der fährt heute schon mit unserem Antrieb günstiger”, rechnet Arnold vor. Allerdings gibt es noch immer historische Ungleichbehandlungen: „Strom für Straßenbahnen und Oberleitungsbusse ist steuerlich wesentlich günstiger als für reine Elektrobusse“, kritisiert der Industriemanager einen Wettbewerbsnachteil.„Das langfristige Ziel der Landesregierung ist es, im ÖPNV flächendeckend umweltschonende Fahrzeuge einzusetzen. Dazu brauchen wir Technologien, die fortschrittlich und zuverlässig sind. Die Elektromobilität kann dabei eine führende Rolle spielen. Das Ziel muss sein, schneller aus den Pilotprojekten in eine breite Umsetzung zu gelangen. Ich danke Ziehl-Abegg für die informative Werksführung und den Einblick ins Unternehmen“, sagte Verkehrsminister Hermann.

Über Ziehl-Abegg

Ziehl-Abegg (Künzelsau, Baden-Württemberg, Deutschland) gehört zu den international führenden Unternehmen im Bereich der Luft- und Antriebstechnik mit darauf abgestimmter Regeltechnik. Beispiele für Einsatzgebiete der Produkte sind Wärme- und Kälteanlagen oder Reinraum- und Agraranlagen. Ziehl-Abegg hat schon in den fünfziger Jahren die Basis für moderne Ventilatorenantriebe gesetzt: Außenläufermotoren, die noch heute weltweit Stand der Technik sind. Ein weiterer Bereich sind elektrische Motoren, die beispielsweise in Aufzügen, medizinischen Anwendungen (Computertomographen) oder Tiefsee-Unterwasserfahrzeugen für Antrieb sorgen. Das Thema Elektromobilität im Straßenverkehr wurde 2012 bei Ziehl-Abegg Automotive angesiedelt.

Das High-Tech-Unternehmen besticht durch eine hohe Innovationskraft. Ziehl-Abegg beschäftigt 1.950 Mitarbeiter in süddeutschen Produktionswerken. Weltweit arbeiten für das Unternehmen 3.450 Mitarbeiter. Diese verteilen sich global auf 16 Produktionswerke, 27 Gesellschaften und 87 Vertriebsstandorte. Die rund 30.000 Artikel werden in mehr als 100 Ländern verkauft. Der Umsatz lag 2015 bei 448 Mio. Euro. Dreiviertel der Umsätze werden im Export erzielt.

Emil Ziehl hat die Firma 1910 in Berlin als Hersteller von Elektromotoren gegründet. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Firmensitz nach Süddeutschland verlegt. Die Ziehl-Abegg SE ist nicht börsennotiert und befindet sich in Familienbesitz.

Weitere Informationen auf www.ziehl-abegg.de

Quelle: Ziehl-Abegg

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„Höchst ungleiche Förderung von Elektroladesäulen“ https://winnehermann.de/site/hoechst-ungleiche-foerderung-von-elektroladesaeulen/ Wed, 02 Dec 2015 15:02:21 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5963 „„Höchst ungleiche Förderung von Elektroladesäulen““ weiterlesen

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320px-Berlin_-_Potsdamer_Platz_-_E-Mobility-Charging02.12.2015 – Minister Hermann fordert Dobrindt auf, den Ausbau von Schnellladesäulen zügig voranzubringen. (Foto: Avda)

Winfried Hermann, baden-württembergischer Minister für Verkehr und Infrastruktur, ruft Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt auf, die Infrastruktur von Elektroschnellladesäulen in Baden-Württemberg wie auch bundesweit schneller auszubauen. Hermann unterstützt damit die vom 02. Dezember 2015 von der Baden-Württembergischen Industrie- und Handelskammertag (BWIHK) geäußerte Forderung nach mehr Elektroladesäulen im Land und begrüßt den Vorstoß der BWIHK.

„Wer die Elektromobilität ernsthaft voranbringen will, muss dringend dafür sorgen, dass entlang der Autobahnen und insbesondere der europäischen Achsen zügig ein Netz von Schnellladesäulen aufgebaut wird. Der Bund ist hier ganz besonders in der Pflicht, zumal die Kanzlerin höchst selbst das Ziel ausgegeben hat, dass bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf deutschen Straßen unterwegs sein sollen. Dass nun das Bundesverkehrsministerium offenkundig eine regional höchst ungleiche Förderung dieser Ladesäulen plant, ist nicht nachvollziehbar. Angesichts zahlreicher Initiativen der Landesregierung für den Ausbau der E-Mobilität ist es ein schlechter Witz, dass der Bund in der ersten Runde nur eine Ladesäule in Baden-Württemberg, aber 30 in Bayern fördern will. Das ist Gutsherrenart in Reinkultur“, so Verkehrsminister Hermann. Die VW-Dieselaffäre, der Pariser Klimagipfel und der schleppende Absatz von Elektroautos mache deutlich, dass die Elektromobilität endlich stärker gefördert werden müsse.

Minister Hermann befürworte grundsätzlich die Initiative des Bundesverkehrsministeriums, zwischen 2015 und 2017 bundesweit ein Netz von 400 Schnellladesäulen an Autobahnraststätten aufzubauen. „Ein Netz von Elektrotankstellen muss aber flächendeckend vorhanden sein, um die Elektromobilität für Kunden attraktiv zu machen. Das Land Baden-Württemberg fördert die Elektromobilität bereits massiv. Das Land hat seit 2011 rund 50 Millionen Euro zur Förderung der Elektromobilität bereitgestellt. Jetzt sei der Bund gefragt!

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur ]]>
34 Projekte des Schaufensters Elektromobilität LivingLab BWe mobil stellen Ergebnisse vor https://winnehermann.de/site/34-projekte-des-schaufensters-elektromobilitaet-livinglab-bwe-mobil-stellen-ergebnisse-vor/ Fri, 27 Nov 2015 14:49:12 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5932 „34 Projekte des Schaufensters Elektromobilität LivingLab BWe mobil stellen Ergebnisse vor“ weiterlesen

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emobility26.11.2015 – 34 geförderte Projekte, 2000 Elektrofahrzeuge auf den Straßen in der Region Stuttgart und der Stadt Karlsruhe, 1000 Ladepunkte aufgebaut – das sind Zahlen, die das baden-württembergische Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil und die erfolgreiche Arbeit seiner Projekte seit dem Start im Jahr 2012 umschreiben.

Die mehr als 100 beteiligten Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand präsentierten am 26.11.2015 im Neckarforum in Esslingen am Neckar ihre Ergebnisse aus drei Jahren Projektarbeit und gaben einen Ausblick auf ihre zukünftigen Aktivitäten. „Wir haben in den vergangenen Jahren bei der Elektromobilität enorme Fortschritte gemacht. Die neue Technologie ist an vielen Stellen im Land sichtbar und wird von den Menschen im Alltag genutzt, im ÖPNV, im Carsharing, als elektrische Taxis, in gewerblichen oder kommunalen Flotten, im Pendlerverkehr und nicht zuletzt in den Fuhrparken des Landes Baden-Württemberg“, resümierte Winfried Hermann, Minister für Verkehr und Infrastruktur des Landes Baden-Württemberg, der nach dem Grußwort der Bundesregierung durch Dr. Veit Steinle, Abteilungsleiter im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur BMVI, die Konferenz „Das Schaufenster Baden-Württemberg elektrisiert – Ergebnisse. Erkenntnisse. Ausblick“ eröffnete. „Unsere Lehre aus dem Schaufenster Elektromobilität heißt: Elektromobilität ist machbar!“, so Minister Hermann weiter.

„Wir haben das komplexe System Elektromobilität in der Vielfalt unserer Projekte abgebildet und gezeigt, dass Elektromobilität in verschiedenen alltäglichen Anwendungsfällen technisch funktioniert: knapp 2.000 Elektrofahrzeuge – PKWs verschiedener Hersteller, Nutzfahrzeuge, Busse, Zweiräder – haben mehr als 18 Millionen Kilometer elektrisch zurückgelegt, dazu haben wir in Stuttgart und der angrenzenden Region eine der dichtesten und am besten ausgelastetsten Ladeinfrastrukturen in Deutschland aufgebaut, die weiterhin allen Nutzern von Elektrofahrzeugen zur Verfügung stehen wird“, erklärte Franz Loogen, Geschäftsführer der Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie Baden-Württemberg e-mobil BW GmbH und Koordinator des LivingLab BWe mobil, der gemeinsam mit Holger Haas, Leiter Standortentwicklung der Wirtschaftsförderung Region Stuttgart WRS GmbH als Gastgeber die Partner aller Schaufenster-Projekte in Esslingen begrüßte. „Durch die intensive Zusammenarbeit im Netzwerk der Projektpartner im LivingLab BWe mobil ist es uns in vielen Bereichen gelungen, Probleme zu identifizieren und Lösungen zu erarbeiten. Die wesentliche Herausforderung für die kommenden Jahre bleiben die noch immer zu hohen Kosten und damit verbunden die noch nicht in allen Bereichen gegebene Wirtschaftlichkeit“, so Loogen.

Zwei besondere Highlights wurden im Rahmen der Konferenz erstmals vorgestellt: Die Publikation „Das Schaufenster Baden-Württemberg elektrisiert – Ergebnisse. Erkenntnisse. Ausblick“ zeigt die Ergebnisse aller Projekte des Schaufensters Elektromobilität LivingLab BWe mobil auf und gibt im Sinne von Lessons Learned auch einen Ausblick auf die notwendigen Aktivitäten nach Abschluss des Schaufenster-Programms Mitte 2016. Der gleichnamige Film gibt Impressionen aus drei Jahren Schaufenster Elektromobilität in der Region Stuttgart und in Karlsruhe und wirft einen Blick auf die Menschen hinter den Projekten.

„Wir haben viel erreicht, aber sind noch lange nicht fertig. Das Schaufenster Elektromobilität hat den Technologiewandel für viele Menschen sichtbar gemacht, z. B. haben mit dem Beteiligungsspiel Elektr-O-Mat bisher mehr als 2.500 Menschen ermittelt, welches elektromobile Mobilitätsangebot am besten zu Ihnen passt. Zudem konnten unsere drei Projekte im Themenfeld Ausbildung und Qualifizierung in mehr als 500 Veranstaltungen mehr als 80.000 Menschen über Elektromobilität informieren und schulen. Das sind Erfolge, auf denen wir aufbauen müssen“, so Loogen mit Blick auf die Herausforderungen der kommenden Jahre. „Wir kennen die Handlungsbedarfe, um dauerhaft im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu sein. In Baden-Württemberg werden wir im Rahmen der etablierten Netzwerke und Strukturen wie dem LivingLab BWe mobil, dem Cluster Elektromobilität Süd-West und dem Cluster Brennstoffzelle BW weiter intensiv zusammenarbeiten, um die Zukunft der Mobilität gemeinsam zu gestalten.“

Weiterführende Informationen: Schaufenster Elektromobilität LivingLab BWe mobil

Die Bundesregierung hat im April 2012 vier Regionen in Deutschland als „Schaufenster Elektromobilität“ ausgewählt und fördert hier auf Beschluss des Deutschen Bundestags die Forschung und Entwicklung von alternativen Antrieben. Insgesamt stellt der Bund für das Schaufensterprogramm Fördermittel in Höhe von 180  Millionen Euro bereit. In den groß angelegten regionalen Demonstrations- und Pilotvorhaben wird Elektromobilität an der Schnittstelle von Energiesystem, Fahrzeug und Verkehrssystem erprobt. Im baden-württembergischen Schaufenster LivingLab BWe mobil erforschen mehr als 100 Partner aus Wirtschaft, Wissenschaft und öffentlicher Hand Elektromobilität in der Praxis und werden dabei zusätzlich vom Land Baden-Württemberg und von der Region Stuttgart in hohem Maße durch Fördermittel unterstützt. Die 36 geförderten Projekte konzentrieren sich mit ihren Aktivitäten auf die Region Stuttgart und die Stadt Karlsruhe und sorgen auch international für eine große Sichtbarkeit. Das LivingLab BW e mobil steht für einen systemischen Ansatz mit ineinandergreifenden Projekten, die Elektromobilität vom E-Bike über den E-PKW bis hin zum elektrischen Transporter und Plug-in-Linienbussen für jedermann erfahrbar machen. Die Projekte adressieren Fragestellungen zu Intermodalität, Flotten und gewerblichen Verkehren, Infrastruktur und Energie, Wohnen und Elektromobilität, Stadt- und Verkehrsplanung, Fahrzeugtechnologie, Kommunikation und Partizipation sowie Ausbildung und Qualifizierung. Koordiniert wird das LivingLab BWe mobil durch die Landesagentur für Elektromobilität und Brennstoffzellentechnologie e-mobil BW GmbH  und die Wirtschaftsförderung Region Stuttgart GmbH (WRS).

Quelle: e-mobil BW GmbH

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18. Mainauer Mobilitätsgespräche https://winnehermann.de/site/event/18-mainauer-mobilitaetsgespraeche/ Mon, 05 Oct 2015 09:00:00 +0000 http://winnehermann.de/site/?post_type=tribe_events&p=5353 „18. Mainauer Mobilitätsgespräche“ weiterlesen

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Das Ministerium für Verkehr und Infrastruktur, die Mainau GmbH sowie die Energieagentur Kreis Konstanz laden Sie herzlich ein zu

evolution:m – Zukunftskongress Neue Mobilität,
im Rahmen der 18. Mainauer Mobilitätsgespräche

am Montag, 5. Oktober 2015 auf der Insel Mainau

Thema: „Grenzenlose E-Mobilität in der Vierländerregion Bodensee“

Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Weiterentwicklung der Elektromobilität. Es erwartet Sie ein spannendes und hochkarätig besetztes Programm. Unter anderem diskutiert Minister Winfried Hermann am Vormittag mit Ländervertretern aus der Schweiz, Österreich und Lichtenstein über Impulse für den Umstieg auf E-Fahrzeuge und Länderstrategien. Am Nachmittag werden drei unterschiedliche „e-meeting-points“ angeboten, dabei bleibt ausreichend Zeit, das Thema Elektromobilität praxisnah auf die unterschiedlichen Anforderungen und Möglichkeiten zu fokussieren.

Das gesamte Programm finden Sie unter www.evolutionm.eu.

Anmeldung:

Sie können sich unter www.evolutionm.eu/anmeldung-2015 anmelden. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 150 Euro beinhaltet den Besuch des Kongresses, Tagungsunterlagen auf USB-Stick, Kaffeepausen sowie ein Mittagessen. Anmeldungen nehmen wir auch gerne per E-Mail unter presse@mvi.bwl.de entgegen.

Wir freuen uns auf eine spannende Veranstaltung und einen regen Austausch mit Ihnen!

Partner der Veranstaltung: e-mobil BW, Internationale Bodensee Konferenz, Stadt Konstanz und Ubitricity

 

Sie können sich unter www.evolutionm.eu/anmeldung-2015 anmelden. Die Teilnahmegebühr in Höhe von 150 Euro beinhaltet den Besuch des Kongresses, Tagungsunterlagen auf USB-Stick, Kaffeepausen sowie ein Mittagessen. Anmeldungen nehmen wir auch gerne per E-Mail unter presse@mvi.bwl.de entgegen.

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Verkehrsminister Hermann: „Ich werbe für nachhaltige Technologien“ https://winnehermann.de/site/verkehrsminister-hermann-ich-werbe-fuer-nachhaltige-technologien/ Thu, 10 Sep 2015 13:23:38 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5492 „Verkehrsminister Hermann: „Ich werbe für nachhaltige Technologien““ weiterlesen

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Toyota-Ecoful-Town-07Interview in der Rhein-Neckar-Zeitung am 10.09.2015 – Firmen müssen kostengünstige Modelle auf den Markt bringen und massiv dafür werben, findet Hermann

Elektro-Autos sind die neue Leidenschaft von Verkehrsminister Winfried Hermann (63, Grüne). Von einer Million Strom-Fahrzeugen, die bis 2020 auf deutschen Straßen fahren sollen, müssten 200 000 aus Baden-Württemberg kommen, ist seine Vision.

zum Interview in der Rhein-Neckar-Zeitung…

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18. Mainauer Mobilitätsgespräche https://winnehermann.de/site/18-mainauer-mobilitaetsgespraeche/ Mon, 27 Jul 2015 13:54:29 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5356 Header-Evolution-2015127.070.2015 – Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Weiterentwicklung der Elektromobilität – nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern als Chance auf neue Systemansätze, neue Mobilitätskonzepte, intelligente Vernetzung und ein verändertes Nutzungsverhalten. Dafür braucht es einen Paradigmenwechsel, der tradierte Denkmuster grundlegend verändert.

weitere Inforemationen unter evolutionm.eu…

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Durchbruch zur Förderung der Elektro-Mobilität https://winnehermann.de/site/durchbruch-zur-foerderung-der-elektro-mobilitaet/ Fri, 10 Jul 2015 14:30:55 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5188 „Durchbruch zur Förderung der Elektro-Mobilität“ weiterlesen

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2015-07-10_bundesrat-300px10.07.2015 – Länderkammer sendet klares Signal an den Bund.

Der Bundesrat hat sich für die steuerliche Förderung von E-Fahrzeugen ausgesprochen. Eine klare Mehrheit der Länderkammer hat für die Initiativen zur Förderung der Elektromobilität gestimmt.

Auf der Tagesordnung des Bundesrates standen heute (10. Juli 2015) ein Gesetzentwurf zur steuerlichen Förderung von Elektromobilität aus Hessen, dessen Aufsetzung Baden-Württemberg unterstützt sowie ein Entschließungsantrag aus Baden-Württemberg und Niedersachsen zur Förderung und Verbreitung von Elektrofahrzeugen. Beide Anträge haben die Mehrheit von den Ländern bekommen. „Damit senden die Länder geschlossen ein wichtiges Signal an den Bund. Mit dem Gesetzesentwurf machen wir einen Vorschlag, wie steuerliche Anreize durch Sonderabschreibungen mitgetragen werden können. Der Bund ist jetzt aufgefordert zu handeln“, so Baden-Württembergs Verkehrsminister Winfried Hermann nach der Sitzung in Berlin.

2015-07-10_bundesrat

Mit dem Gesetzentwurf wird die Bundesregierung aufgefordert, eine gestaffelte Sonderabschreibung für neue Elektro- oder Hybridelektrofahrzeuge und Ladevorrichtungen sowie eine Steuerbefreiung für das kostenlose oder verbilligte Aufladen privater Elektro-Autos von Arbeitnehmern im betrieblichen Bereich einzuführen. Bisher hat Deutschland den Sprung von der Marktvorbereitung zum Markthochlauf oder gar Massenmarkt noch nicht geschafft. Dies belegte der Fortschrittsbericht der Nationalen Plattform Elektromobilität NPE 2014: 34.000 Elektrofahrzeuge (kumulierte Neuzulassungen Anfang 2009-April 2015), 5.500 öffentliche Normalladepunkte, 100 öffentlich zugängliche Schnellladepunkte so das Ergebnis des NPE. Minister Hermann dazu in seiner Rede vor dem Bundesrat: „Die Mobilität der Zukunft muss mittelfristig emissionsarm und langfristig emissionsfrei sein. Selbst die Kanzlerin betonte das in ihrer Rede zur Elektromobilitätskonferenz im Juni. Es ist offenkundig, dass nur mit zusätzlichen Maßnahmen das Ziel der Bundesregierung bis 2020 eine Millionen E-Fahrzeuge auf der Straße zu haben, nur erreicht werden kann, wenn wir die Rahmenbedingungen für den Markthochlauf anpassen und weitere Fördermaßnahmen auf den Weg bringen.“

Nach der Mehrheit für den Gesetzesentwurf im Bundesrat ist jetzt der Bund gefragt zu handeln. Der Entschließungsantrag aus Baden-Württemberg und Niedersachsen unterstreicht das Anliegen zur Förderung und Verbreitung von Elektrofahrzeugen und bittet den Bund darüber hinaus weitere Maßnahmen zu prüfen, wenn die Wachstumsziele der Elektro-Flotte weiterhin nicht zufriedenstellend erfüllt werden.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur ]]>
Autobranche müsste stärker für E-Mobilität werben https://winnehermann.de/site/autobranche-muesste-staerker-fuer-e-mobilitaet-werben/ Thu, 09 Jul 2015 13:05:18 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5186 Baustellenbesuch-an-der-A-8-am-25.04.2014-4Autogazette am 09.07.2015 – Baden-Württembergs Verkehrsminister Hermann rechnet mit dem Erfolg einer Bundesrats-Initiative zur Einführung einer Sonderabschreibung für Elektroautos. «Die Sonder-Afa ist das Mindeste, was man braucht, um die Elektromobilität nach vorn zu bringen», sagte der Grünen-Politiker der Autogazette.

der gesamte Artikel in der Autogazette…

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Landesregierung beschleunigt Vorstöße zum Ausbau der Elektromobilität https://winnehermann.de/site/landesregierung-beschleunigt-vorstoesse-zum-ausbau-der-elektromobilitaet/ Wed, 01 Jul 2015 16:49:28 +0000 http://winnehermann.de/site/?p=5161 „Landesregierung beschleunigt Vorstöße zum Ausbau der Elektromobilität“ weiterlesen

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2015-03-31_deisslingen01.07.2015 – Minister Hermann: Markteinführung von Elektroautos durch Förderung des Bundes beschleunigen

Die baden-württembergische Landesregierung prüft zusammen mit Hessen die Bundesratsinitiative, den Kauf gewerblich genutzter Elektro- und Plug-In-Hybridfahrzeugen sowie Ladestationen steuerlich über eine befristete Sonderabschreibung zu fördern. Einem entsprechenden Antrag des Ministeriums für Verkehr und Infrastruktur (MVI) stimmte das Kabinett bei seiner Sitzung am Dienstag zu. Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte am Mittwoch in Stuttgart: „Diese Sonderabschreibung ist der Anreiz, den der Markt braucht. Auch wird hierdurch mittelfristig ein echter Gebrauchtwagenmarkt für Elektrofahrzeuge geschaffen werden. Mit diesem Beschluss wird der gemeinsame Gesetzesentwurf zur steuerlichen Förderung der Elektromobilität als eine wichtige Ergänzung zum bereits beschlossenen Elektromobilitätsgesetz der Bundesregierung und im Sinne der Förderung der Elektromobilität der Landesregierung zur Entscheidung gebracht.“ Außerdem trägt die baden-württembergische Landesregierung auch eine auf Niedersachsen zurückgehende Initiative mit, in der die Bundesregierung unter anderem aufgefordert wird, die Einführung einer Kaufprämie für privat genutzte Elektrofahrzeuge zu prüfen. Beide Initiativen waren zuvor im Bundesrat vertagt worden, sollen aber nach dem Willen der baden-württembergischen Landesregierung nun doch schon in der nächstens Plenarsitzung beschlossen werden.

Die Landesregierung von Baden-Württemberg habe die Basis für einen Ausbau der Elektromobilität geschaffen. Bereits heute fahren 20 Prozent aller deutschen Elektroautos in Baden-Württemberg. „Jetzt muss auch der Bund Anreize schaffen, die die Bürgerinnen und Bürger zum Umstieg motivieren“, unterstrich Minister Hermann.

Die Bundesregierung will bis 2020 eine Million Elektrofahrzeuge auf die Straße bringen. Aufgrund der derzeit geringen Zahl von ca. 24.000 zugelassenen Elektrofahrzeugen in Deutschland scheint die Erreichung dieses Ziels in weiter Ferne. Deshalb bedarf es aus Sicht mehrerer Bundesländer weitere Anreize über die Regelungen im Elektromobilitätsgesetz hinaus. Die Landesregierung unterstützt und fördert die Markteinführung von E-Fahrzeugen auf vielfältige Weise. So beschloss beispielsweise das Kabinett im Jahr 2014, den Anteil der E-Fahrzeuge in der Landesflotte auf 10 Prozent festzulegen. „Wir sind echte Vorreiter in Sachen innovativer Technologien und hoffen, dass Kommunen und Landkreise unserem Vorbild folgen“, erläuterte Minister Hermann.

Weitere Informationen: 

Die Landesregierung hat das Ziel, Baden-Württemberg zur Pionierregion für nachhaltige Mobilität zu machen. Mit seiner Kampagne „Neue Mobilität: bewegt nachhaltig“ informiert das MVI unter www.neue-mobilitaet-bw.de über Fortschritte und aktuelle Projekte. Das Konzept beinhaltet die Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel und die bessere Vernetzung der Verkehrsträger untereinander, eine bessere Infrastruktur für umweltfreundliche Fahrzeuge, fahrrad- und fußgängerfreundliche Wege sowie einen leistungsstarken Öffentlichen Personennahverkehr. Die Förderung der Elektromobilität- ist daher nicht auf Pkws begrenzt, auch Busse und Räder werden elektrifiziert.

Quelle: Ministerium für Verkehr und Infrastruktur ]]>